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Erlös aus dem Faschingsmarkt wird für Umbau verwendet

Löschfahrzeug LF 16/12 wurde mit 1000 ehrenamtlichen Stunden einsatztaktisch umgebaut

Landau. 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben die fünf jungen Feuerwehrmänner geleistet. Und so das 15 Jahre alte Löschfahrzeug LF 16/12 für die nächsten 15 Jahre wieder flott gemacht. Flott gemacht heißt auch: Das Fahrzeug wurde komplett entkernt und bis auf das Fahrgestell leer geräumt und einsatztaktisch neu aufgebaut.

Sicherheit und Ergonomie sind hier vorrangig um im Einsatzfall schnell und gezielt an die Gerätschaften zu gelangen. „Das Fahrzeug ist somit für Brandeinsätze und Verkehrsunfälle geeignet“, erzählt der Umbautrupp. Gerätewart Klaus Straßl, Manuel Aumüller, Moritz Baumann, Bernhard Schimpfhauser, Achim Sturm und Sebastian Söltl haben hier volle Arbeit geleistet und ihre Freizeit geopfert. Alleine Manuel Aumüller hat als Projektleiter 600 Arbeitsstunden geleistet und zwei Monate von seiner Urlaubszeit in der Feuerwache verbracht. „Seit Oktober haben wir gewerkelt und jetzt stehen noch ein paar Kleinigkeiten aus“, erzählt er und ist aber mit dem Gelingen rundum zufrieden. Die komplette Beladung wurde neu aufgebaut und zugeordnet, die Dachbeladung umgebaut, die Beleuchtung erneuert, der Mannschaftsraum überholt und das Volumen der Schaumzumischanlage von 60 auf 200 Liter erhöht. Teile wurden instand gesetzt oder durch neue Ersatzteile ausgetauscht und eine neue Steuerung speziell für das LF 16/12 entwickelt. „Jetzt hat das Fahrzeug Neuwertcharakter“, sind sich die fünf Feuerwehrmänner einig.

Hierbei entstehen natürlich erhebliche Kosten, die wiederum die Vereinskasse mit Spenden und Mitgliederbeiträgen alleine nicht decken kann. Diese Kosten für das Spezialmaterial an den Feuerwehrfahrzeugen wirft eine große Summe auf und soll mit dem Erlös aus dem Faschingsmarkt am kommenden Sonntag abgedeckt werden. Ist nur zu hoffen, dass das Wetter am Sonntag mitspielt und zahlreiche Besucher vergnügliche Stunden am Marienplatz mit einem großen Budenangebot und einem großartigen Rahmenprogramm verbringen.

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Haben 1000 Arbeitsstunden geleistet: Moritz Baumann (v.l.), Achim Sturm, Manuel Aumüller, Bernhard Schimpfhauser und Sebastian Söltl