Infos zum Gründungsfest

Samstag, 21.07.2012

Erfolgreiches Patenbitten bei der FF Dingolfing

Patenbitten zum Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Landau mit der Feuerwehr Dingolfing – sieben Aufgaben mussten bewältigt werden

„Es gibt nur einen Landkreis und nicht zwei. Die Feuerwehren Landau und Dingolfing wollen so ein Zeichen setzen“, sagte Vorsitzender Alois Streifeneder  der FF Landau bei seiner Bitte an die FF Dingolfing zum Gründungsfest vom 5. bis 7. Juni 2013 die Patenschaft zu übernehmen. Dingolfing und Landau gehört zusammen, das wurde beim Patenbitten am Samstag in der Dingolfinger Feuerwache deutlich.
Angeführt von der Stadtkapelle Landau zogen die Feuerwehren in einem langen Marsch vom Ortschild Dingolfing an der St. Josef-Kirche über die Höllerstraße zur Feuerwache. Durch ein Spalier hindurch wurde die die Feuerwehr Landau in der Dingolfinger Feuerwache begrüßt und die Landauer Feuerwehr trug ihre Bitte vor. Die Vorsitzenden Alois Streifeneder von der FF Landau und Vorsitzender Alexander Schmidlkofer von der FF Dingolfing begrüßte mit den Kommandanten Franz Streifeneder von der FF Landau und Gregor Piechoczek von der FF Dingolfing die überaus großen Abordnungen der Vereine mit Festmutter Birgit Ach und dem Festgefolge. „Landau und Dingolfing kommt gut aus, wir arbeiten viel und sehr gut zusammen“, so Alexander Schmidlkofer. „Wir von der Feierwehr Landau san heit do, mir ham lang überlegt. Ihr wards scho mal unsere Paten vor 50 Jahr“, so Alois Streifeneder und betonte mit dieser Patenschaft ein Zeichen für den gesamten Landkreis zu setzen. „Es gibt nur einen Landkreis, die Feuerwehren wollen ein Zeichen setzen und die Politiker sollen das auch tun“, so Alois Streifeneder und sicherte der Feuerwehr Dingolfing zu bei deren Jubiläum in fünf Jahren tatkräftig zur Seite zu stehen.
„Des hört sich scho mal gut an, aber es gibt ein paar Aufgaben zu erfüllen – so ist es Sitte“, konterte Alexander Schmidlkofer und bat die Vorstandschaft und Kommandanten sich kräftig ins Zeug zu legen. An einem kräftigen Baumstamm konnten zunächst 2. Vorsitzender Kurt Eckl und 2. Kommandant Manuel Aumüller ihre Kräfte messen und mit einer Säge eine Scheibe runter schneiden. „Ziagst o“, feuerte die Mannschaft der Landauer Wehr ihre Häuptlinge an und nach der Ablöse von Alois Streifeneder und Franz Streifeneder war das harte Stück Arbeit getan. Doch damit nicht genug: Meggi Wieser und Frank Kubsda, zwei „Zuagroaste“ mussten ihre Bayerisch Kenntnisse unter Beweis stellen. „Stoadia“, ist eine Stalltüre, „Abodekn“, ist eine Apotheke und da Bluamestog“, der Blumenstock. Da staunten die Dingolfinger nicht schlecht, wie gut sich doch die Eingereisten in Niederbayern eingelebt haben. Doch bei soviel Sprachkenntnissen waren  für die Feuerwehrler in einem Test gefordert ein Wasserburger-, Krieger- und ein Öttinger-Bier voneinander zu unterscheiden. Die Ehrenvorstände, Zug- und Mannschaftsführer aus der Truppe waren hier gefragt und auch mit Bravour meisterten die Landauer die Aufgabe.
Treffsicher, geschickt und schnell mussten dann die Kommandanten Franz Streifeneder und Manuel Aumüller sein. Mit dem Mund voller Löschwasser durch einen Pylonen-Parcours über eine Steckleiter und dann durch einen Strohhalm eine Kerzenflamme auspusten – das war die Aufgaben die beim zweiten Anlauf auch erfüllt wurde.
Doch mehr Tradition habe doch das Bitten, wenn die Bittsteller auf die Knien gehen, resümierte Alexander Schmidlkofer nach den gemeisterten Aufgaben. Schirmherr Bürgermeister Josef Brunner, Festmutter Birgit Ach, Vorsitzender Alois Streifeneder und Kommandant Franz Streifeneder knieten ehrfürchtig vor den Dingolfingern nieder.
„So eine Bitte bei so einer charmanten Festmutter können wir die Bitte gar nicht abschlagen“, so Schmidlkofer und mit einem Tusch der Stadtkapelle und herzlichen Umarmungen wurde die Patenschaft der FF Dingolfing für die FF Landau im nächsten Jahr besiegelt.
Doch auch die Dingolfing kamen nicht zu kurz und Festmutter Birgit Ach forderte sieben Vorstandsmitglieder und Bürgermeister Josef Pellkofer auf mit nur einem Finger gemeinsamen einen Meterstab auf dem Boden zu legen. „Hört sich einfach an, ist aber sehr schwer“, wusste Birgit Ach, das die Dingolfinger nur mit Mühe aber bestens erledigten. Das Geheimnis der Aktion: Teamgeist und einer muss das Kommando übernehmen – so wie bei der Feuerwehr.
Bericht von Andrea Luderer-Ostner

 

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