Infos zum Gründungsfest

Samstag, 14.04.2012

150 Jahre FF Landau - Schirmherrnbitten

 

Gut behütet und ohne einen Tropfen Regen soll das 150jährige Gründungsfest der Feuerwehr Landau am 7. Juli 2013 über die Bühne gehen. Damit die Wünsche in Erfüllung gehen und die monatelangen Vorbereitungen sich auch lohnen bat die Freiwillige Feuerwehr Landau am Samstag um das Schirmherrnamt von Bürgermeister Josef Brunner vor seinem Amtszimmer im Rathaus.




Schneidig marschierte der Festausschuss mit Fahnenmutter Gisela Thannhuber zu den Klängen der Stadtkapelle unter der Leitung von Heinrich Troiber über den Marienplatz in das Rathaus ein. Weit waren die Türen bereits für die Bittsteller geöffnet und das Stadtoberhaupt begrüßte jeden persönlich mit Handschlag. „Ja lieba Buagamoasta, werst scho wiss´n, warum mir san do“, begann Vorstandsvorsitzender Alois Streifeneder seine Bittansprache. „Wenn´s a bei unserem Fest net renga duat, taat uns a Schirmherr ganz guad“, so Streifeneder und betonte dass die Vorstandschaft „gmoant hod, der erste in da Stod war net schlecht“. Außerdem wusste die Vorstandschaft sei der Bürgermeister mit Eifer und Ehr, schon lange bei der Feuerwehr ist und deshalb die Hoffnung besonders groß sei. „Mir wolln unser Fest mit dir auf alle Fälle macha, dann wiss ma, des Fest wird a Kracha“, so Alois Streifeneder.

Bürgermeister Josef Brunner betonte in seiner Rede, dass unter den Wohlklängen der Stadtkapelle hochkarätige Gäste im Rathaus sind, da die Feuerwehr Landau mit ihrer fast 150jährigen Geschichte die zweitälteste im Altlandkreis ist. „Jetzt 2012 ist das Jahr der Vorbereitungen“, so Brunner und begrüßte die Vorstandschaft, Führungsdienstgrade, Ehrenvorstände, Ehrenkreisbrandrat und Ehrenbürger Anton Sandner, Fahnenmutter Gisela Thannhuber sowie alle Dienstgrade und dem gesamten Festausschuss. Über die Abkürzung „FF“ blickte der Bürgermeister in die Geschichte zurück als im 17. Jahrhundert Kaufleute die Waren mit „finissimo“, übersetzt sehr fein, angeboten haben. In Bezug auf die Feuerwehr spannte Brunner den Bogen, dass die Ausstattung „finissimo“ sei und dadurch der Schutz für die Bürgerinnen und Bürger ebenso „sehr fein“ sei. „Wir können alle gut schlafen, wir können uns auf unsere Feuerwehr verlassen“, so Brunner und sprach den Großbrand im Oberen Buchet an. „Die Feuerwehr hat hier hervorragend mit hoher Präzession gearbeitet“, so Brunner und betonte innerhalb der Feuerwehr den Teamgeist und die Verlässlichkeit und Sicherheit für die Stadt. Abschließend sicherte Brunner sein Schirmherrnamt zu und hoffte den Schirm nur als Sonnenschirm benützen zu dürfen. Nach einem Umtrunk im Rathaus lud der Schirmherr die Feuerwehr in das Gasthaus „Zum Oberen Krieger ein“.
(Text: Luderer-Ostner Andrea)

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